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Elektrosmog

Elektrische und magnetische Felder (Elektrosmog)

Elektrosmog ist ein typisches Merkmal unseres modernen, z. T. hochtechnisierten Umfeldes. Dieser Begriff umfasst elektrische und magnetische Gleich- und Wechselfelder und elektromagnetische Wellen. Diese allgegenwärtige Belastung ist ein nicht zu unterschätzendes Gesundheitsrisiko, auch wenn diese Problematik immer noch kontrovers diskutiert wird. Studien aus verschiedenen Ländern liefern aber immer mehr eindeutige Hinweise darauf, dass von Elektrosmog eine Gefährdung der Gesundheit ausgeht.

Elektromagnetische Felder verursachen z. B. Kopfschmerzen, Schlafstörungen und andere Befindlichkeitsstörungen. Besonders problematisch kann dies sein, wenn im Schlafzimmer eine Belastung durch Elektrosmogverursacher vorhanden ist. In diesem Fall kann sich der Körper während des Schlafs nicht ausreichend regenerieren, was bei bestimmter individueller Disposition langfristig zu massiven gesundheitlichen Beschwerden führen kann.

Auch das Immunsystem kann negativ beeinflusst werden, so dass die Infekt- und auch Tumorabwehr weniger effektiv funktioniert. Gefährdet sind hier besonders Kleinkinder, alte Menschen, Schwangere und Kranke. Eine Beteiligung an der Auslösung von Nervenleiden, die Beeinflussung des Hormonhaushaltes, insbesondere des Melatonins, sowie eine Erhöhung des Krebsrisikos, z. B. der Leukämieerkrankungen von Kindern, werden ebenfalls im Zusammenhang mit dem Thema Elektrosmog diskutiert. In Hinblick auf mögliche Gesundheitsschäden sind elektromagnetische Wechselfelder von besonderem Interesse. Sie treten als Folge der Erzeugung, des Transports und des Verbrauchs von Wechselstrom auf und sind die Hauptverursacher von Elektrosmog.

Elektrische Felder treten bei anliegender Spannung auch dann auf, wenn kein Strom fließt, d. h. wenn sich der Stecker in der Steckdose befindet, baut sich um das betreffende Gerät und seine Anschlussleitung herum bereits ein elektrisches Feld auf. Gesundheitliche Schäden können nicht nur im Wirkungsbereich hochfrequenter elektrischer Felder, d. h. über 30 000 Hz, auftreten. Es gibt auch zunehmend Hinweise darauf, dass der ständige Aufenthalt im Bereich niederfrequenter Felder, z. B. von Haushaltsgeräten, langfristig gesundheitsschädlich sein kann.

Magnetische Felder treten zusätzlich zu den elektrischen Feldern auf, wenn Strom fließt, d. h. wenn das Gerät eingeschaltet ist. Diese Felder können praktisch alle Materialien durchdringen, z. B. Hauswände und auch Metalle. Trafos von verschiedenen im Wohnbereich eingesetzten Geräten, z. B. Halogenleuchten, verursachen sehr starke magnetische Felder. Ein möglichst großer Abstand zu diesen Geräten bzw. eine möglichst effektive Abschirmung ist erforderlich.

Um die Gesundheitsgefährdung durch Elektrosmog beurteilen zu können, sind Grenzwerte wenig geeignet. Individuelle Faktoren spielen hier eine wesentliche Rolle, wie auch z. B. bei der gesundheitlichen Belastung durch Schimmelpilze. Wichtig sind primär der individuelle Zustand und die Belastbarkeit des Immunsystems. Alter und Geschlecht spielen ebenfalls eine Rolle, ebenso wie die Wirkungsdauer und die Intensität der Belastung und u. U. Synergieffekte.

Mögliche Elektrosmogquellen sind u. a. DECT-Telefone, WLAN`s, Elektroinstallationen, Computer, Küchen- und Heimwerkergeräte, Fernseher, elektrische Rasierapparate und Haartrockner, Heizdecken, Nachtspeicherheizungen, Transformatoren von Elektrogeräten, Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen, Radiowecker und Handys. Auch Hochspannungsleitungen, Transformatorenstationen, Rundfunk- und Fernsehsender und Mobilfunktürme können die Gesundheit beeinträchtigen.


Durchführung einer Elektrosmog-Untersuchung

Die Messung von Elektrosmog, d. h. elektrischen und magnetischen Feldern, erfolgt mit dem TriFieldMeter® (Fa. Alpha Lab., Salt Lake City, USA). Von diesem Gerät erfasst werden elektrische Felder mit einer Feldstärke von 1 bis ca. 100 kV/m bezogen auf eine Frequenz von 50 Hz, Radio- bzw. Mikrowellenfelder mit einer Leistungsdichte von 0,01 bis ca. 1 mW/cm², schwache Magnetfelder mit einer Flussdichte von 20 - 300 nT (100 Nanotesla (nT) entsprechen 1 Milligauss) bezogen auf eine Frequenz von 50 Hz und starke Magnetfelder mit einer Flussdichte von ca. 300 bis ca. 10 000 nT bezogen auf eine Frequenz von 50 Hz.
 
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