Vorgehensweise - Institut für Umwelt und Baubiologie Schimmelpilze HausschwammWasserschaden Gutachter Sachverständiger in Velbert

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Vorgehensweise

Schimmelpilze, Hausschwamm, Feuchtigkeit, Innenraumschadstoffe, Elektrosmog
Gutachten (struktureller Aufbau)


Bestandsaufnahme vor Ort
Beschreibung der Situation: Bauliche Gegebenheiten, Schäden durch aufgetretenen Schimmel- oder Schwammbefall mit fotografischer Dokumentation. Erfassen von Vorgeschichte und Gesundheitsbeschwerden.

Schimmelpilz- und Schwammbefall: Mikrobiologischen Untersuchung
Anzucht von Schimmelpilzen, Hefen bzw. Schwamm in unserem Labor auf Spezialnährböden, mikroskopische Identifizierung der Arten. Je nach Untersuchungsmaterial Tesafilm-Abrisspräparate (Oberflächenkontaktproben). Evtl. ergänzende Luftsporenmessungen zur Einschätzung der Belastung der Raumluft.

Ergebnis der Untersuchung
Auflistung der identifizierten Schimmelpilze, Hefen und ggf. Schwamm unter Angabe des Ortes der Probenentnahme. Bewertung des von den nachgewiesenen Arten u. U. ausgehenden Gesundheitsrisikos, insbesondere auch hinsichtlich der geschilderten Beschwerden.

Messungen von Innenraumschadstoffen, Feuchtigkeit oder Elektrosmog
Tabellarische Zusammenstellung der Messwerte mit Bewertung der Ergebnisse. Empfehlung von Gegenmaßnahmen.

Bauliche Bewertung
Auflistung der (möglichen) Ursachen. Informationen zur Beseitigung bzw. Empfehlungen zur weiteren Ursachenermittlung.

Informationen zu Vorbeugung und Bekämpfung

Zusammenfassende Beurteilung (je nach Fragestellung)


Eingeschickte Proben

Sie können auch Materialproben an unser Institut schicken bzw. zu uns bringen. Bitte kündigen Sie dies möglichst telefonisch oder per E-Mail an. Da Schimmelpilze praktisch jedes Material besiedeln, ist von Tapete, Putz, Gipskarton, Holz, Hausstaub, Kleidung/Schuhen, Haaren, Haut und Nägeln bis hin zu Nahrungsmitteln, Blumenerde und Kompost alles für eine Untersuchung geeignet. Im Zweifelsfall fragen Sie uns.

Das Material sollte sicher verpackt sein, z. B. in Alufolie, Plastikbeuteln, Glas- oder Plastikgefäßen. Glasgefäße sollten gegen Bruchgefahr geschützt sein. Für die Auswertung benötigen wir Informationen über die Herkunft des Materials, wann die Probe entnommen wurde, wie sie u. U. gelagert wurde und welche speziellen Fragen beantwortet werden sollen. Ein Foto des Schadensbereichs ist hilfreich.

Diese Proben werden in unserem Labor ausgewertet. Sie erhalten einen schriftlichen Bericht mit Informationen zu den Gesundheitsrisiken durch die nachgewiesenen Pilze. Auf dieser Grundlage lässt sich z. B. eine gezielte Allergiediagnostik durchführen. Ohne Kenntnis der Situation vor Ort sind keine Informationen zu den Ursachen und auch keine spezifischen Handlungsempfehlungen zur Beseitigung des Schimmelpilzbefalls möglich.

Wir empfehlen daher, die Situation vor Ort durch uns in Augenschein nehmen zu lassen, da wir z. B. auch Schimmelpilzbefall erkennen, den ein Laie noch gar nicht bemerkt hat. Da viele Schimmelpilze gesundheitlich nicht unbedenklich sind, ist eine genaue Differenzierung der Schimmelpilzarten erforderlich. Nur so kann man feststellen, welches Gefahrenpotential die einzelnen Pilze besitzen, und wie man sie effektiv bekämpft. Die erforderlichen Maßnahmen lassen sich nicht per Ferndiagnose oder auf der Grundlage  eingeschickter Fotos empfehlen.
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü